Jürgen Habermas: Warum wir Religion dann doch brauchen
In dieser Folge sprechen Manuel und Peter darüber, warum Jürgen Habermas ausgerechnet als postmetaphysischer Denker so beharrlich auf Religion zurückkommt. Sie gehen der Frage nach, was einer säkularen Vernunft fehlt, weshalb Habermas das Gespräch mit Ratzinger sucht und warum seine Öffnung zur Religion zugleich stark und unbefriedigend wirkt.
Nach der ersten Folge zu Jürgen Habermas vertiefen Manuel und Peter diesmal dessen Religionsbegriff. Ausgangspunkt ist Habermas’ bekannte Frage, wie Verständigung, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt unter nachmetaphysischen Bedingungen überhaupt noch möglich sind — also dann, wenn kein gemeinsamer religiöser oder weltanschaulicher Horizont mehr vorausgesetzt werden kann. Von dort aus zeichnen die beiden...